Beratung

Organisationale Resilienz

Von der Ich- zur Wir-Resilienz – Verhältnisse bestimmen Verhalten

Resilienz ist kein Charakterzug – sie ist eine kollektive Fähigkeit. Organisationen, die in Krisen nicht nur standhalten, sondern wachsen, haben etwas gemeinsam: Sie haben Verhältnisse geschaffen, in denen Resilienz entstehen kann.

Die Welt, in der wir führen und arbeiten, ist anspruchsvoller geworden. Nicht weil Menschen schwächer sind – sondern weil Komplexität, Tempo und Unsicherheit zugenommen haben. In solchen Zeiten greifen Organisationen häufig zu kurz: Sie appellieren an individuelle Belastbarkeit und übersehen dabei das Entscheidende. Verhältnisse bestimmen Verhalten.

Denn wie ein lebendiger Organismus braucht auch eine Organisation die Fähigkeit zur Selbstregulation: Sie darf weder überhitzen – im Dauerstress, im Kontrollverlust, im kollektiven Ausgebranntsein – noch unterkühlen, im Rückzug, in der Starre, im Verlust von Energie und Verbindung. Resilienz ist das lebendige Gleichgewicht dazwischen: die Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen, zu regulieren und immer wieder neu auszurichten.

Dieses Seminar basiert auf den Erkenntnissen des Buches Die Resilienzrevolution (Tamdjidi, Stephan, Rupprecht) und übersetzt sie in einen erlebbaren Lerntag. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was können Organisationen konkret tun, um ein Klima des Miteinanders, der Kreativität und der ehrlichen Wahrnehmung zu schaffen – ohne den Blick für die Realität zu verlieren?

Themen des Seminars

  • Von der Ich- zur Wir-Resilienz: Was kollektive Resilienz bedeutet – und warum individuelle Trainings allein nicht reichen
  • Die Organisation als Organismus: Selbstregulation erkennen und gestalten – zwischen Überhitzen und Unterkühlen die lebendige Mitte finden
  • Verhältnisse sehen: Welche Strukturen, Normen und Führungspraktiken fördern oder blockieren Resilienz?
  • Kulturelle Anker kultivieren: Welche Gewohnheiten und Rituale schaffen ein Klima der Verbundenheit, Offenheit und Regeneration?
  • Loslassen, um Raum zu schaffen: Welche Muster verbrauchen Energie, ohne Resilienz zu erzeugen?


Methoden
Wissenschaftliche Impulse, körperorientierte Übungen, Resilienzskills und systemische Resilienz Gewohnheiten, Kleingruppenreflexion und Fallbeispiele. Der Tag verbindet Theorie mit echter Erfahrung – die Inhalte dürfen auch gelebt und erfahren werden, nicht nur gehört.

Zielgruppe: Führungskräfte, HR- und Organisationsentwickler*innen, Coaches, Facilitators

Das erwartet dich:
  • Klarheit: ein fundiertes Verständnis, wie organisationale Resilienz wirklich entsteht
  • Diagnose: ein Blick auf die eigene Organisation – überhitzt, unterkühlt oder im Gleichgewicht?
  • Werkzeug: konkrete kulturelle Anker und Praktiken, die sofort eingesetzt werden können
  • Handlungsabsicht: einen klaren ersten Schritt, den jede*r Teilnehmende selbst definiert
  • Erfahrung: die spürbare Differenz zwischen Wissen über Resilienz und echtem Wirk-Gefühl
Sa 03.04.2027
weitere Termine
Freie Plätze
09:30 - 17:30
institut für systemische impulse, entwicklung und führung gmbh Hornbachstrasse 50 8008 Zürich, 3. Stock (Demetrio), Raum «Don Marcello»
CHF 520

Leitung:

Bild Liane Stephan
Liane Stephan
Systemischer Coach, Supervisorin, Trainerin und Organisationsberaterin
Das erwartet dich:
  • Klarheit: ein fundiertes Verständnis, wie organisationale Resilienz wirklich entsteht
  • Diagnose: ein Blick auf die eigene Organisation – überhitzt, unterkühlt oder im Gleichgewicht?
  • Werkzeug: konkrete kulturelle Anker und Praktiken, die sofort eingesetzt werden können
  • Handlungsabsicht: einen klaren ersten Schritt, den jede*r Teilnehmende selbst definiert
  • Erfahrung: die spürbare Differenz zwischen Wissen über Resilienz und echtem Wirk-Gefühl